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Zigarre rauchen

 

Zigarrengenuss

Der wahre Kenner raucht seine Zigarre nicht, er genießt sie. Jeder Zug verschafft ihm ein besonderes Erlebnis und bereitet seinem Gaumen ein außerordentliches Vergnügen.

Zigarrenwahl

Die Wahl einer guten Zigarre hängt vom jeweiligen Augenblick ab, den Sie genießen wollen. Der Kenner wählt die Zigarre aus, mit der er sich am besten entspannen kann und die ihm den größten Genuss bereitet. Für den Liebhaber ist der Preis nicht von Bedeutung. Er trifft seine Wahl ausschließlich aufgrund seiner persönlichen Vorliebe und der zur Verfügung stehenden Zeit. Nur so kann er sich allen Vorzügen der Zigarre nach Belieben hingeben. Die besondere Zigarre, mit der dies möglich ist, hat für ihn unschätzbaren Wert!

Zigarrenring (Bauchbinde)

Zigarrenraucher fragen sich oft, ob sie den Ring der Zigarre entfernen sollen oder nicht. Wir raten hiervon ab. Die Bauchbinde wird bei handgerollten Zigarren manuell angebracht und festgeklebt. So besteht die Gefahr, dass sie am zarten Deckblatt kleben bleibt und dieses beim Entfernen beschädigt wird. Es ist deshalb empfehlenswert, den Ring mindestens während des ersten Drittels der Zigarre nicht zu entfernen. Durch die Erwärmung der Zigarre ist die Bauchbinde danach leichter ablösbar ohne Beschädigungen an der Zigarre zu verursachen.

Zigarren anschneiden

Der Schnitt des Zigarrenendes hat einen direkten Einfluss auf das Raucherlebnis. Dazu zählen die Qualität des Zugs, die Feinheit und die Intensität des Zigarrenaromas, sowie das gleichmäßige Brennen der Zigarre. Der Schnitt sollte direkt proportional zur Dicke der Zigarre sein. Welche Methode Sie auch wählen, der Schnitt sollte auf jeden Fall sauber und groß genug sein, um einen guten Zug zu gewährleisten. Sehr empfehlenswert ist der doppelklingige Zigarrenabschneider, der speziell für einen sauberen Schnitt geschaffen wurde, unabhängig vom Durchmesser der Zigarre. Wir raten vom V-Schnitt (Keilschnitt) ab, da er keinen guten, gleichmäßigen Zug ergibt. Für kleinere und mittlere Formate eignet sich auch ein Zigarrenöffner, der ein Loch in die Mitte der Zigarre bohrt.

Zigarren anzünden

Zino Davidoff wunderte sich jeweils über Leute, die kultiviert genug sind, um eine gute Zigarre auszuwählen, diese dann aber mit einem Benzinfeuerzeug, einer Kerze oder Schwefelstreichhölzern anzünden, die alle einen störenden Geruch und Geschmack abgeben. Um eine gute Zigarre nicht schon vor dem ersten Zug zu verderben, bieten wir geruchsfreie Gasfeuerzeuge an. Gemäß dem Rat unseres wahren Kenners Zino Davidoff sollte eine Zigarre weder zu schnell noch zu langsam, sondern mit viel Geduld angezündet werden. Die Zigarre sollte am besten mit einer kurzen Flamme angezündet werden. Halten Sie das offene Zigarrenende ca. 1 cm über die Flamme und drehen Sie die Zigarre solange, bis sich die Glut gleichmäßig entwickelt hat. Erst dann nehmen Sie die Zigarre in den Mund und genießen den ersten Zug.

Zigarren inhalieren

Bitte nicht! Wer von der Zigarette kommt, neigt automatisch dazu, die Zigarre zu inhalieren. Weder schmeckt dies - vielmehr ist es sehr bitter - noch ist es sonderlich gesund, denn eine kräftige Zigarre könnte sich dann schon einmal auf den Kreislauf niederschlagen.

Zigarrenasche

Streifen Sie die Zigarre erst vorsichtig ab, wenn die Asche abzufallen droht. Die Asche dient als Filter, um die Feuchtigkeit aus der Zugluft zu nehmen und gleichzeitig wird so verhindert, dass Sie die Zigarre zu heiß rauchen. Denn beim Ziehen an der Zigarre wird die hohe Sauerstoffzufuhr durch die Asche abgemildert und lässt die Glut nicht zu heiß werden. Die Zigarre nach dem Rauchen bitte nicht ausdrücken, sondern einfach in den Zigarrenascher legen. Sie geht dann nach kurzer Zeit von selbst aus und riecht nicht unangenehm.

Häufigkeit des Zigarrerauchens

„Rauchen Sie weniger, dafür besser“. Zünden Sie sich nicht in aller Eile eine Zigarre an, wenn Sie nicht die Zeit und Muße dazu haben, um sie auch zu genießen. Der wahre Liebhaber nimmt sich Zeit, um sich dem Genuss voll und ganz hinzugeben.

 

Das richtige Klima für Zigarren

Zigarrenlagerung

Cuba, die Dominikanische Republik, Honduras, Nicaragua, Brasilien oder Kanaren sind Heimat der besten Zigarren-Tabake. Das Klima in diesen Tropischen Zonen ist mit seiner permanenten Luftfeuchtigkeit von 70-80% ideal für das Wachsen und Reifen der Tabakstaude.

Temperaturen und Luftfeuchtigkeit unserer Breiten setzen der Qualität der fertigen Importzigarren sehr zu. Bei guter Lagerung kann die Zigarre voll ausreifen und ihren Geschmack ganz entfalten. Dazu müssen aber die Umweltbedingungen des Ursprungslandes angeglichen werden. Dabei kommt es vor allem auf die Luftfeuchtigkeit an. Das Befeuchtungssystem im Humidor hebt diese wieder auf das ursprüngliche Maß von etwa 70% an.

Luftfeuchtigkeit für Zigarren

Wie viele andere organische – insbesondere pflanzliche – Stoffe gleichen Zigarren ihren Feuchtigkeitsgehalt dem der sie umgebenen Atmosphäre an. Eine vertrocknete Zigarre brennt ungedämpft von natürlicher Feuchtigkeit. Der Rauch wird heiß und stechend. Die Zigarre ist aggressiv. Auch eine nasse Zigarre bringt Probleme. Der Zug stockt. Es bilden sich Krater in der Glut. Der Rauch wird schwer, schmeckt überreizt und beißend. Nur mit einem Wasseranteil von ca. 14% ihres Gewichtes lässt sich eine Zigarre angenehm rauchen. Dann brennt sie gleichmäßig bei bequemem Zug. Der Rauch ist leicht und bläulich. Der Tabak entfaltet voll sein natürliches Aroma. Diese Beschaffenheit stellt sich bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70% ein. Grund genug, das richtige Klima da herzustellen und zu erhalten, wo die Zigarren aufbewahrt werden sollten, also in einem Humidor. 

Acrylpolymer-Befeuchtungssystem für ihren Humidor

Bevor Sie einen Humidor füllen, sollte der Boden und die Seitenwände mit einem Tuch, das mit destilliertem oder abgekochtem Wasser getränkt ist, ausgerieben werden.

Der Humidifer ist mit einem Acrylpolymer-Granulat befüllt, das eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit abgibt. Zum Aktivieren des Granulats legen Sie den Befeuchter in eine Schale, die Sie mit destilliertem Wasser befüllt haben. Nach ca. 20 Minuten – und einer kurzen Abtropfzeit – ist der Humidifer einsatzbereit. Sie können nun den Humidifer in Ihren Humidor auf den Boden stellen oder mit einer Magnetplatte (je nach Ausführung) beliebig am Deckel oder der Seitenwand befestigen. Durch die Abgabe der Luftfeuchtigkeit hält die Befüllung ca. 3-6 Wochen. Sobald der Hygrometer in Ihrem Humidor weniger als 70% anzeigt, sollten Sie den Humidifer wieder mit destilliertem Wasser befüllen. Das Granulat ist nicht gesundheitsschädlich und beeinträchtigt in keinem Fall den Geschmack Ihrer Zigarren. Es ist nahezu unbegrenzt haltbar.

Hygrometer (Luftfeuchtigkeitsmesser) für ihren Humidor

Es kann sein, dass sich durch den Transport das Hygrometer in Ihrem Humidor verstellt hat. Um es zu justieren, entnehmen Sie es vorsichtig der Halterung (evtl. mit einem Messer hinter den Messingring am Ziffernblatt fassen). Nun wickeln Sie das Hygrometer in einen gut feuchten Lappen und lassen es über Nacht an einem nicht zu warmen Ort liegen. Am nächsten Morgen verstellen Sie den Zeiger. Mit einem passenden Schraubenzieher drehen Sie den Schlitz der Messeinrichtung mitten in der Rückseite des Hygrometers soweit nach links, bis der Zeiger auf 100% steht. Dann setzen Sie das Hygrometer wieder in seine Halterung.

Kristallblüte bei Zigarren

Die weiße Kristallblüte, die sich auf den Deckblättern gut gelagerter Zigarren bildet, ist im Gegensatz zu Schimmel eher ein Zeichen von idealen klimatischen Verhältnissen bei der Lagerung, weil diese Kristalle aus Salzen der Nikotinbasen zusammen mit den ebenfalls vorhandenen Säuren entstehen und Zeugnis von den nachfermentativen Prozessen ablegen. Vergleichbar mit Weinstein bei gutem Wein.

 

Wissenswertes über Zigarren

Geschmack der Zigarren

Über Geschmack lässt sich nicht streiten, sagt man: Oder: Wenn man über Geschmack streitet, sollte man grundsätzlich überhaupt einen besitzen. Mit anderen Worten: Probieren geht über studieren, rauchen Sie unterschiedliche Formate aus allen Anbaugebieten und schon rasch wird sich Ihr individueller Geschmack herausbilden, der den Maßstab setzt. 

Anbaugebiete der Zigarrren

Die klassischen Anbaugebiete für Zigarrentabak sind die Karibik (Kuba und die Dominikanische Republik), Mittelamerika (Honduras und Nicaragua), Südamerika (Brasilien) und Indonesien (Sumatra und Java). Auf den Kanaren werden sehr beachtliche Zigarren gerollt, der Tabak stammt aber überwiegend aus der Karibik. Auf Kuba werden ausschließlich Tabake aus dem eigenen Land verarbeitet. Bis auf wenige Ausnahmen werden alle anderen Longfiller aus Tabaken verschiedener Anbaugebiete gerollt. 

Zigarrenformate

Die Auswahl an Formaten scheint schier unbegrenzt. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die Hersteller Fantasienamen benutzen und die definierten Namen wie Corona oder Churchill in ihren Abmessungen nicht einheitlich umsetzen. Dem Anfänger sei wenigstens eine Corona, besser noch die Robusto empfohlen. Handelt es sich um eine milde Zigarre, darf es auch mal eine Churchill sein. Diese Formate gewährleisten den vollen Geschmack der Zigarre bereits bei den ersten Zügen. 

Puros Zigarren

In engem Sinne dürfen nur Zigarren aus Kuba als Puros bezeichnet werden, weil sie pur aus Kubatabak gefertigt werden. Freilich hat der Begriff schon vielfach Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden und wird dann als Synonym für einen karibischen Longfiller benutzt. 

Longfiller Zigarren

Die Longfillerzigarre besteht im Inneren aus ganzen Blättern, nicht aus Tabakschnipseln. Verschiedene Sorten von Tabakblättern werden vom Zigarrenroller zusammengelegt und dann mit einem Umblatt zur Puppe gewickelt, die mit einer Holzapparatur (Zigarrenpresse) in ihre Form gepresst wird. Diese Puppe wird durch das Umwickeln mit einem Deckblatt zur fertigen Zigarre, die durch einen Lebensmittelkleber oder durch festes Einrollen fixiert wird. Maschinen kommen hier nicht zum Einsatz, da es auf das Fingerspitzengefühl des Zigarrenrollers ankommt. Außerdem ist bei hohen Tabakqualitäten ein Einsatz von Maschinen gefährlich; denn wenn zu viel oder zu wenig Tabak als Einlage verwendet wird, oder die Blätter der Einlage nicht gleichmäßig nebeneinander liegen, so zieht die Zigarre nicht.

Shortfiller Zigarren

Bei Shortfillerzigarren besteht die Tabakeinlage aus geschnittenem oder gerissenem Tabak, der in ein stabiles Umblatt gewickelt wird. So entsteht die Puppe, die bereits die Form der späteren Zigarre aufweist. Um diese wird zur Fertigstellung ein gleichmäßiges Deckblatt gerollt. Viele dieser Arbeitsschritte werden von Maschinen ausgeführt. Teilweise werden Umblatt und Deckblatt aus homogenisiertem Tabak gefertigt, welcher kein richtiger Tabak ist, sondern ein aus Tabak hergestelltes Papier.

Jugendschutz

Verkauf von Tabakwaren und Alkohol nur an Erwachsene.

Tabakwaren sind ein kulturelles Genussmittel und ausschließlich für den erwachsenen Raucher bestimmt, der sich der möglichen Folgen des Tabakkonsums bewusst ist. Unser Online-Katalog richtet sich daher ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Verkauf, Handel und Konsum von Tabakwaren nur bei Volljährigkeit. Die EG- Gesundheitsminister warnen - Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit.

 

Sofern Ihre Bestellung Waren umfasst, deren Verkauf Altersbeschränkungen unterliegt, stellen wir durch den Einsatz eines zuverlässigen Verfahrens unter Einbeziehung einer persönlichen Identitäts- und Altersprüfung sicher, dass der Besteller das erforderliche Mindestalter erreicht hat.
Der Zusteller übergibt die Ware erst nach erfolgter Altersprüfung und nur an den Besteller persönlich.

 
 

Design und Programmierung: www.agentur-friedsam.de

 
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